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Dominik
Ich bin Dominik, 16 Jahre alt. Ich erlerne den 3-jährigen Beruf Kunststofftechnologe.
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Ich bin Lea, 18 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr zur Packmitteltechnologin bei der Firma Bischof + Klein in Lengerich.
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Ich bin Luca, 17 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr zum Medientechnologen bei der Firma Bischof + Klein in Lengerich.
Matthias
Ich bin Matthias, bin 22 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Medientechnologen Druck bei der Firma Anton Debatin GmbH. Derzeit befinde ich mich im 1. Lehrjahr.
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Sie sind ihrer Zeit weit voraus

Beitrag vom 13. Dezember 2023

Sie sind ihrer Zeit weit voraus – Zettler Kalender in Schwabmünchen ist seit 100 Jahren im Geschäft. Produziert werden hochwertige Kalender in etlichen Varianten. Zu finden sind sie in fast jedem Betrieb – und auch in vielen Haushalten. Das Jahr 2024? Für die Mitarbeiter von Zettler Kalender ist das sozusagen schon vorbei – in diesem Betrieb in Schwabmünchen bei Augsburg laufen schon die Vorbereitungen für 2025. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-kal-6.bmp]Blick auf die Zukunft: Mitarbeiterin Karina Mayer begutachtet eine Kunststoff-Druckplatte für einen Abreißkalender. Und das Gros der hier produzierten 2024er-Kalender ist längst verkauft und verschickt. „Jetzt werden nur noch Zusatz- und Sonderbestellungen für 2024 produziert. Ansonsten sind wir unserer Zeit immer weit voraus“, erklärt die stellvertretende Werkleiterin Inge Baur beim aktiv-Besuch. Zu solchen kurzfristigen Aktionen kommt es zum Beispiel, wenn andere Unternehmen erst auf den letzten Drücker Buchkalender mit ihrem eingedruckten Logo als kleines Weihnachtspräsent für ihre Kunden ordern. Oder der Großhandel nachbestellt, weil bestimmte Kalender im Einzelhandel besonders gut laufen. Sie sind ihrer Zeit weit voraus – Mehr als 14 Millionen Kalender pro Jahr Alles in allem stellt Zettler jedes Jahr über 14 Millionen Kalender her. Produziert werden in der eigenen Druckerei und Weiterverarbeitung vor allem Terminplaner: darunter die klassischen Wochentimer mit Spiralbindung, gebundene Bücher mit Tages- oder Wochenansichten sowie Wandtableaus, die den Blick auf das ganze Jahr eröffnen. Besonders beliebt ist laut Baur der klassische Abreißkalender: ein Blatt für jeden Tag etwa mit Rätseln, Sudokus, Sprüchen oder Witzen. Dank der raffinierten Heftung auf eigens entwickelten Spezialmaschinen fällt selbst das allerletzte Blatt am 31. Dezember nicht herunter, sondern will wie die anderen von Hand abgerissen werden. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-kal-4.bmp]Blick voraus: Inge Baur bereitet schon die Produktion der 2025er- Ware vor – in gewohnt bunter Vielfalt. Bleiben solche Produkte auch im digitalen Zeitalter gefragt? Darauf antwortet man hier nicht mit harten Zahlen, sondern mit einer festen Überzeugung: „Die Ansicht etwa eines Monats auf einem Handy oder Tablet ist einfach sehr begrenzt – ein gut gemachter Kalender verschafft einem dagegen sofort den präzisen Überblick“, so Baur. Für diesen Überblick setzt zum Beispiel Michael Flöring, der bei Zettler Maschinen- und Anlagenführer gelernt hat, auf einen Familienplaner: „Meine Kinder, meine Frau und ich haben jeder dort eine eigene Spalte. So sehen wir sofort, wer was erledigen muss, welche Geburtstage anstehen oder ob der Hund zum Tierarzt muss.“ Sie sind ihrer Zeit weit voraus – „Blauer Engel“ für den Drei-Monats-Kalender Drucker Waldemar Wagner wiederum will im Betrieb wie zu Hause auf den Drei-Monats-Kalender nicht verzichten: „Bei uns muss keiner erst umständlich im Handy rumsuchen, um zu wissen, was gerade alles ansteht.“ Weitere Vorzüge so eines Kalenders: Im Kopfteil ist das ganze Jahr abgebildet – samt Feiertagen und Ferien. Dank eines extra angebrachten Streifens kann man den aktuellen Tag durch einen roten Rand hervorheben. Und was den Familienvater besonders stolz macht: Der Kalender trägt das Umweltzeichen „Blauer Engel“ als Hinweis auf umweltfreundliche Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse sowie die Nutzung umweltverträglicher Materialien. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-kal-2.bmp]Blick in die Produktion: aktiv durfte beim Kalendermachen zugucken, zum Beispiel beim Drucker Waldemar Wagner (unten). Sie sind ihrer Zeit weit voraus – Druckfarben auf Sojabasis Auch für die vielen anderen Produkte verwendet Zettler ausschließlich Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Und druckt so umweltfreundlich wie möglich, unter anderem gelingt das durch die Verwendung von Druckfarben auf Soja- statt auf Erdölbasis. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-kal-3.bmp]Blick aufs fertige Produkt: Die Auszubildende Margarita Heidler mit Tischkalendern, die schon bald gebraucht werden. „Hört sich cool an“, sagen denn auch die Freunde von Margarita Heidler, wenn sie ihnen von ihrer Ausbildung bei Zettler erzählt. Seit September lernt die 17-Jährige Maschinen- und Anlagenführerin. Inzwischen weiß sie schon, wie viel Aufwand für die Herstellung der Kalender betrieben wird – und wie zum Beispiel die Kunststoffspiralen in den klassischen Tischkalender kommen. Sie will die bunten Zeitpläne an der Wand nicht missen: „Wir haben einige Kalender zu Hause“, erzählt Heidler, „am meisten mag ich den Katzenkalender in meinem Zimmer.“ Auch wenn der von einem anderen Unternehmen der Gruppe kommt. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-kal-5.bmp] Sie sind ihrer Zeit weit voraus – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erscheint am 16. Dezember 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/ARMIN WEIGEL (6)

So geht nichts zu Bruch!

So geht nichts zu Bruch!

Beitrag vom 12. Oktober 2023

So geht nichts zu Bruch! – Smurfit Kappa in Heppenheim schützt Flaschen und andere empfindliche Güter beim Transport rund um die Welt. Getränke im Wert von über 6,5 Milliarden Euro wurden allein 2022 von Deutschland aus in die ganze Welt verschickt. Dass solche Ware gut verpackt und daher heil an ihrem Ziel ankommt, dafür sorgt unter anderem das Smurfit-Kappa-Werk in Heppenheim. Die 85 Beschäftigten produzieren im Zweischichtbetrieb Gitterfacheinsätze, kurz: Gefache. Und die hat wohl jeder schon mal in der Hand gehabt: Es geht um passgenaue Stanzteile aus Vollpappe, die so ineinandergesteckt werden, dass ein stabiles Gitter entsteht. „Wir machen zum Beispiel das Innenleben von Weinkartons, damit die Flaschen darin beim Transport nicht aneinanderschlagen“, erklärt Damian Niedziela, Teamleiter in der Produktion, beim aktiv-Besuch im südhessischen Betrieb. Unter seiner Regie werden alle möglichen Gefache auf modernen Maschinen produziert. So geht nichts zu Bruch! – Auch hochwertiges Mineralwasser wird weltweit verschickt Die Teile sichern später nicht nur Flaschen oder Bierdosen, sondern zum Beispiel auch Parfüm-Flakons, Lippenstifte, Pflanzen, Zündkerzen sowie Auto-Teile der Zulieferindustrie. Gefache sorgen dafür, dass Oberflächen keine Kratzer bekommen und dass etwa Etiketten nicht beschädigt werden. „Und das starke Innenleben verhilft später dem gesamten Paket zu mehr Stabilität“, erklärt Niedziela, „sodass man Kisten besser stapeln kann.“ Die Kunden kommen aus ganz Europa, vor allem aus der Getränke-Industrie. Das Spektrum reicht von Großbrauereien über spanische Weingüter und französische Champagner-Häuser bis zu kleinen italienischen Winzern. „Zunehmend wird auch hochwertiges Mineralwasser verschickt“, sagt Werkleiter Stefan Handt. Chef im Werk Heppenheim: Stefan Handt ist stolz auf die Vielfalt der Produkte. Er möchte die Effizienz erhöhen – und „schrittweise weg von der Handarbeit, weil sie einfach zu teuer ist“. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/gefach2-1.jpg]Chef im Werk Heppenheim: Stefan Handt ist stolz auf die Vielfalt der Produkte. Er möchte die Effizienz erhöhen – und „schrittweise weg von der Handarbeit, weil sie einfach zu teuer ist“. Nachhaltige Verpackungen auf Papier-Basis seien in Ländern wie den USA oder Kanada mitunter sogar Pflicht, wenn es etwa um die Einfuhr von Getränken geht. „Für uns ein klares Plus“, sagt der Betriebswirt, der seine Karriere bei Smurfit Kappa vor 18 Jahren mit einem dualen Studium begann. So geht nichts zu Bruch! – Der Standard: 6er-, 12er- und 24er-Gefache Bekannte Getränkehersteller ordern Gefache aus Heppenheim gleich lastzugweise. Standard sind 6er-, 12er- und 24er-Gefache. Aber hier geht auch viel mehr: etwa 100 und mehr Fächer für Lippenstifte. „Jedes Gefach wird nach Kundenwunsch von uns konzipiert, sodass alles optimal passt“, sagt Entwicklungsleiter Boleslaw Kahl. Er ist gelernter Dachdecker und kam 1991 als Produktionshelfer in die Firma. Dank seines technischen Interesses und gezielter Weiterbildung wurde er zum Spezialisten für Qualität und Entwicklung, seit 2014 in leitender Position. „Hier wird es nie langweilig“, so Kahl, „denn Gefach ist eben nicht gleich Gefach. Und wir werden zunehmend als Alternative zu Verpackungen aus Kunststoff angefragt.“ Spezialist fürs passende Gefach: Entwicklungsleiter Boleslaw Kahl, der gerade den Sitz eines Smoothie-Fläschchens testet. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/gefach3.jpg]Spezialist fürs passende Gefach: Entwicklungsleiter Boleslaw Kahl, der gerade den Sitz eines Smoothie-Fläschchens testet. Ursprünglich wurde das Werk gegründet, um Obst- und Gemüsesteigen herzustellen, 1962 war das. Schon zehn Jahre später erfolgte dann die Spezialisierung auf die Gefache. Die konnten aber lange ausschließlich in mühsamer Handarbeit konfektioniert werden. So geht nichts zu Bruch! – Mehr Effizienz durch neueste Maschinen Heute übernehmen das vor allem Maschinen, in die die gestanzten Vollkartonteile eingelegt werden. Die neueste Generation der Anlagen kann sogar noch mehr. „Es sind die schnellsten am Markt“, sagt Werkleiter Handt stolz, „stanzen und stecken erfolgen vollautomatisch in einem Durchgang.“ Aktuell wird kräftig investiert, damit das Werk noch effizienter wird. „Wir wollen schrittweise weg von der Handarbeit, weil sie nicht ergonomisch und im Hochlohnland Deutschland einfach zu teuer ist“, betont Handt. Unterstützung gibt es dabei vom Mutterkonzern Smurfit Kappa. Bewährte Kräfte und schon lange im Betrieb: Die Maschinenhelfer in der Produktion – zum Beispiel Natascha Gaber, hier beim Einlegen der gestanzten Einzelteile... [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/gefach4.jpg]Bewährte Kräfte und schon lange im Betrieb: Die Maschinenhelfer in der Produktion – zum Beispiel Natascha Gaber, hier beim Einlegen der gestanzten Einzelteile… Der sorgt auch dafür, dass die in den Vorjahren drückenden Lieferengpässe und Rohstoffknappheiten hier nicht ankommen – denn Smurfit Kappa gehört selbst zu den größten Papierproduzenten der Welt. Auch bei Themen wie Kundenbetreuung oder Ausbildung hilft die Konzernzugehörigkeit. Die Schwesterwerke unterstützen sich gegenseitig, zum Beispiel mit einer Ausbildung im Verbund, weil im Werk Heppenheim nicht alle Ausbildungsinhalte abgebildet werden können. Und so wird seit einigen Jahren auch in diesem Betrieb ausgebildet: Aktuell lernen hier vier junge Leute: eine Industriekauffrau, zwei Maschinen- und Anlagenführer und ein Packmitteltechnologe. ...und Julio Mandiche, der fertige Gefache bündelt. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/gefach5.jpg]…und Julio Mandiche, der fertige Gefache bündelt. So geht nichts zu Bruch! – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erscheint am 14. Oktober 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/GERD SCHEFFLER (5)

Viel Platz für ganz viele Tüten

Viel Platz für ganz viele Tüten

Beitrag vom 20. September 2023

Viel Platz für ganz viele Tüten – Das hessische Familienunternehmen Hera Papierverarbeitung punktet mit großer Vielfalt bei Beuteln und Tüten. Den Umzug an einen neuen Standort haben alle Beschäftigten mitgemacht. Das ist hier jetzt richtig schönes Arbeiten!“ So sagt es zum Beispiel Manuela Dechert. Sie gehört schon seit fast 40 Jahren zur Belegschaft von Hera Papierverarbeitung – und ist begeistert von der neuen großen Halle im hessischen Schotten, in die das Unternehmen 2022 umgezogen ist. „Endlich haben wir Platz, müssen keine Umwege mehr machen, die Abläufe sind viel einfacher. Und vor allem sehen wir uns jetzt auch alle hier in der Produktion“, freut sich die Vogelsbergerin beim aktiv-Besuch im Betrieb. War von der Vielfalt überrascht: Versandmitarbeiter Marcel Möbus ist neu im Team. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-hera-2.jpg]War von der Vielfalt überrascht: Versandmitarbeiter Marcel Möbus ist neu im Team. Ihr Arbeitgeber Hera steht für ein riesiges Sortiment an Tüten, Taschen und Beuteln aus Papier. Ob Bäckerbeutel, Wundertüte, Geschenkverpackung oder Bag für Kleidung: Das Familienunternehmen fertigt in diesem Spektrum so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Ein weiterer Schwerpunkt sind Zuschnitte und Rollen für Lebensmittelverpackungen, zum Beispiel aus Pergamin. Dieses fettdichte, transparente Papier wird unter anderem als Backtrennpapier genutzt oder in bunten Farben für den Bastelbedarf zugeschnitten, damit daraus Sterne und Fensterbilder fabriziert werden können oder auch Laternen für Sankt Martin. Eine besondere Stärke der Firma ist die Herstellung von Sonderanfertigungen in individuellen Größen und Papiersorten, unbedruckt oder bedruckt, in der Regel ab einer Mindestmenge von 5.000 Stück zu haben. Die kleinste maschinell hergestellte Tüte ist nur 3 Zentimeter breit, die größte misst über 60 Zentimeter. Hat schon Tausende ganz verschiedene Tüten hergestellt: Produktionsmitarbeiterin Gabriele Theiß. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-hera-3.jpg]Hat schon Tausende ganz verschiedene Tüten hergestellt: Produktionsmitarbeiterin Gabriele Theiß. Beim Rundgang durch die Produktion sieht man etwa Tütchen vom Band laufen, in die vom Kunden später Blutkapseln für Faschings-Vampire gefüllt werden. Oder auffallende Beutel in knalligem Orange für den Versand von medizinischen Proben. Viel Platz für ganz viele Tüten – Die Bauarbeiten liefen gut – trotz der Coronapandemie „Um eine solche Vielfalt in kleinen Mengen herzustellen, braucht man viel Platz für die Maschinen und fürs Lager. Der Platz in den alten Räumen reichte da einfach nicht mehr aus“, erläutert Geschäftsführer Jens Vonderheid. Zudem waren neue Auflagen der Behörden zum Beispiel für den Brandschutz im früheren Gebäude kaum noch zu erfüllen: „Wir hätten da in Sprinkler- und Absauganlagen, in neue Gefahrenpläne und so weiter investieren müssen. Das hätte sehr viel Geld gekostet, sodass ein Neubau auch deshalb sinnvoll wurde“, sagt der Unternehmer, der den Betrieb 2018 von seinem ehemaligen Chef übernommen hatte (mehr dazu: aktiv-online.de/hera). Schon im Jahr darauf fiel der Startschuss für das Neubauprojekt. Einen passenden Bauplatz fand Vonderheid in Schotten, einer Kleinstadt im Vogelsbergkreis, nur wenige Kilometer vom alten Standort entfernt. Da alle Verträge noch 2019 geschlossen wurden, Festpreis Vereinbarung inklusive, verliefen Planung und Bauarbeiten dann weitgehend reibungslos – trotz Corona! Wobei die Hera Belegschaft in der Pandemiezeit wegen des entsprechenden Booms im Versandhandel extrem viel zu tun hatte. Während die Nachfrage durch den Versandhandel inzwischen wieder zurückgegangen ist, profitiert der Betrieb nun von dem Wunsch vieler Kunden, Kunststoff durch Papier zu ersetzen. Viel Platz für ganz viele Tüten – Online-Shops entdecken die Tüten aus Pergamin „Viele denken nachhaltiger als früher“, betont der Firmenchef. Da will etwa der Juwelier eine reparaturbedürftige Uhr lieber in eine Papiertüte stecken statt in Plastik. „Auch so mancher Online-Shop hat die durchsichtige Pergamintüte schon für sich entdeckt, um bei den eigenen Kunden zu punkten“, sagt Vonderheid. Seine Entscheidung, in einen Neubau zu investieren, war offensichtlich genau richtig. Und alle der knapp 50 Beschäftigten folgten an den neuen Standort. Und sind oft ähnlich begeistert wie Produktionsmitarbeiter Sascha Knaf: „Früher war alles sehr verwinkelt, und wir arbeiteten auf zwei Etagen. Jetzt genießen wir den Platz und das tolle Licht.“ Weiß, wie alte Maschinen ticken: Produktionsmitarbeiter Sascha Knaf beim Herstellen von Papierbeuteln für Versandmuster. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/aktiv-hera-4.jpg]Weiß, wie alte Maschinen ticken: Produktionsmitarbeiter Sascha Knaf beim Herstellen von Papierbeuteln für Versandmuster. Knaf ist seit fast 30 Jahren in der Papier verarbeitenden Industrie zu Hause und weiß genau, wie alte Schätzchen ticken – etwa die Maschine, auf der er gerade Tausende Versandmusterbeutel herstellt. Sie gehört zu einigen Spezialmaschinen hier, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn passende Aufträge da sind. „Das spart Rüstzeiten“, sagt Knaf, „und wir können auch kleine Auflagen wirtschaftlich produzieren.“ An die Produktion schließt sich ein modernes Hochregallager an mit fast 1.500 Palettenplätzen. Hier arbeitet Versandmitarbeiter Marcel Möbus. Obwohl er erst wenige Monate dabei ist, ist er schon ein HeraFan: „Früher war für mich Papier einfach nur Papier“, sagt er. „Dass es so viele Sorten gibt und dass man so viel aus Papier machen kann – das hat mich total überrascht.“ Viel Platz für ganz viele Tüten – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erschienen am 16. September 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/GERD SCHEFFLER (5)

Freisprechungsfeier PMT & MAF

Freisprechungsfeier PMT & MAF

Beitrag vom 7. August 2023

Freisprechungsfeier PMT & MAF – Packmitteltechnolog*innen sowie Maschinen- und Anlagenführer Papier- und Druckweiterverarbeitung wurden am Donnerstag, 27. Juli 2023 im Industriehaus Neustadt an der Weinstraße in einer Feier von der Ausbildung freigesprochen Die Berufsschüler*innen der Landesfachklassen für Packmitteltechnologen sowie Maschinen- und Anlagenführer, Papier- und Druckweiterverarbeitung an der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße nahmen am Donnerstag, 27.07.2023, in einer kleinen Feierstunde ihre Gesellenbriefe, Abschlusszeugnisse und Auszeichnungsurkunden entgegen. Die Freisprechungsfeier wurde vom Verband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. im Industriehaus an der Weinstraße ausgerichtet. Frau Sabine Becker, Prüfungsausschussvorsitzende IHK Pfalz und Klassenleiterin der Landesfachklassen, moderierte die Veranstaltung. Nach der Begrüßung und den Grußworten des Gastgebers, Herrn Felix Mayer vom Verband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie, reflektierte und zeigte Frau Sabine Becker den nun ehemaligen Schüler*innen der BBS, deren Familien, den Ausbildern und den Ausschussmitgliedern sowie den weiteren Gästen, wie die Ausbildungszeit nach Wilhelm Busch: „Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt, läuft die Zeit! Wir laufen mit.“, vorbeirauschte: * Kennenlernen der Stadt Neustadt mit Hilfe der MINT Rallye App, * der eingelöste Bildungsgutschein ELANMobil „Globale (Un)Gerechtigkeit“, * die Grenzenlos-Veranstaltungen, * Besuch der Tüftelakademie: Quantentechnologie, * das MOST-Projekt: Umweltwirkungen von Verpackungen, * der 1. Zukunftstag in Neustadt: Alte Schachteln neu entdeckt, * das Klima-Daten-Projekt: Papier, * Beteiligung auf der Mitmachmesse: Nachhaltigkeit und Auszeichnung an der PH Freiburg, * Einlösung der Fördergelder aus dem Klima-Daten-Projekt durch den Besuch der Klima-Arena in Sinsheim, WUSNetzwerkkonferenz RLP/SL in Oberwesel, * das EINE Welt-Wochenende mit Engagement Global in Leipzig, * Auszeichnung durch den Lions Club für besonderes soziales Engagement im Casimiranum in Neustadt, * Besuch in der Papierfabrik Schleipen. Landesfachklassen für Packmitteltechnologen sowie Maschinen- und Anlagenführer [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/20230511_101300-scaled.jpg] Die von den PMT-Azubis gefertigten und im Industriehaus ausgestellten Sammeldrachen „Pappsu“ werden über die MINT Region Stadt Neustadt, auf der Freisprechungsfeier vertreten durch Frau Stefanie Deutsch und Frau Luise Forger, als Werbungsobjekt für die BBS Neustadt sowie für den Umweltschutz und den damit verbundenen Bildungsgutschriften ausgestellt. Herr Erik Wölm vom Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung HPV e.V. aus Berlin riet in seiner Ansprache den zukünftigen Packmitteltechnolog*innen sowie Maschinen- und Anlagenführer Papier- und Druckweiterverarbeitung „ Bleiben Sie nicht stehen! Bleiben Sie neugierig! Bleiben Sie hungrig! Dann können Sie auch in Zukunft Erfolge wie diesen hier heute feiern. Denn die technologische Entwicklung verlangt es, nicht stehen zu bleiben.“ Darauf folgend sprach Frau Ayten Yasar, Teamleiterin der gewerblich-technischen und naturwissen-schaftlichen Prüfungen, Glückwünsche als Vertreterin der IHK Pfalz aus. Danach durften und konnten alle Schülerinnen des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Landesfachklasse für Packmitteltechnologinnen sowie Maschinen- und Anlagenführer Papier- und Druckweiterverarbeitung an der BBS Neustadt ihre erworbenen Dokumente entgegennehmen: IHK Prüfzeugnis, BBS Abschlusszeugnis und BNE Auszeichnungsurkunde des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für das herausragende Engagement im KlimaDatenSchule Programm der Schüler*innen. Aufgrund besonderer schulischen Leistungen wurden der ausgelernte Packmitteltechnologe Niklas Wirbel und der ausgelernte Maschinen- und Anlagenführer Papier- und Druckweiterverarbeitung Frank Hübert geehrt und erhielten von der MINT Region Neustadt jeweils gestiftete, exklusive Handbücher der Druck- und Medientechnik. Ebenso erhielten aufgrund ihrer besonderen praktischen Leistungen der ausgelernte Packmitteltechnologe Viktor Ott und der ausgelernte Maschinen- und Anlagenführer Papier- und Druckweiterverarbeitung Mika Schlaus von der MINT Region Neustadt jeweils gestiftete, exklusive Fachwörterbücher der Druck- und Medientechnik. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung konnten sich Absolventen, Familien, Lehrer, Prüfer, Ausbilder, Vertreter des HPV, der IHK Pfalz sowie der Stadt Neustadt im gemütlichen Rahmen bei Kaffee, belegten Brötchen und Getränken austauschen und die ausgestellten Sammeldrachen „Pappsu“ bewundern. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/20230727_121412-scaled.jpg]

Die glücklichen Gewinner des 1. Platzes

Wettbewerb TOP Verpackt 2023 – Siegerehrung in Berlin

Beitrag vom 21. Juli 2023

Wettbewerb TOP Verpackt – Siegerehrung in Berlin Der Präsident des HPV, Jürgen Peschel, zeichnete die glücklichen Gewinner des Azubi-Video-Contests „TOP Verpackt!“ auf der Jahrestagung des HPV am 16. Juni in Berlin aus. Den 1. Platz holten die Azubis Julia Poschmann, Aurora Scipione, Nico Malte Richter und Yigit Mehmet Akbulut von Weber Verpackungen aus Wickede mit ihrem Video zum Thema Dönerverpackung. Sie gewannen ein Smartphone Video Rig Kit zur professionellen Produktion von Videos mit dem Handy. Die glücklichen Gewinner des 1. Platzes [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/MIKA-fotografie-Berlin-HPV-2023-Berlin-284.jpg]Wettbewerb TOP Verpackt – Siegerehrung in Berlin – Die glücklichen Gewinner des 1. Platzes Den 2. Platz holten die Azubis Corinna Gruschka, Angelina Kaiser, Maria Rauh, Florian Schütz und Niklas Wölfle von Kolb Wellpappe aus Memmingen mit ihrem Video zum Thema Grillen. Sie gewannen Eintrittskarten in die Selfie Event Location „Studio of Wonders“ in Berlin, die sie noch am selben Tag einlösten. Die glücklichen Gewinner des 2. Platzes [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/MIKA-fotografie-Berlin-HPV-2023-Berlin-275.jpg]Wettbewerb TOP Verpackt – Siegerehrung in Berlin – Die glücklichen Gewinner des 2. Platzes Außerdem hatten die Auszubildenden Gelegenheit, dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Herrn Dr. Rainer Dulger, direkt ihre Fragen zu stellen, was auch auf reges Interesse stieß. Die Azubis stellen Fragen an Herrn Dr. Dulger [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/HPV-Newsletter-Juni-2023.jpg]Wettbewerb TOP Verpackt – Siegerehrung in Berlin – Die Azubis stellen Fragen an Herrn Dr. Dulger Die Jury, bestehend aus der AG Karriere Papier Verpackung, entschied, dass auch ein Publikumspreis nach der Anzahl der Likes auf Instagram vergeben werden sollte. Diesen Publikumspreis gewannen die Azubis llias Zallmann, Lisa-Marie Weinzierl, Thomas Weilhammer, Kai Lobensteiner, Kristine Ride und Toni-Albert Shala der Niedermayr Kommunikations GmbH mit Ihrem Video zum Thema Müsli. Er bestand aus einer Starterbox, gefüllt mit verpacktem Müsli. Der Wettbewerb dauerte insgesamt zwei Monate. Während dieser Zeit wurden auch zwei Webinare veranstaltet, in denen die Unternehmen die Grundlagen erfolgreicher Video-Produktion für Social Media vermittelt bekamen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sieben Azubi-Teams selbst produzierte Filme einreichen, die alle mindestens eine von der Jury als gut bewertete Sache enthalten. Und dies neben ihrer Ausbildung und eigentlichen Tätigkeit. Die Jury entschied deshalb, dass alle sieben eingereichten Videos veröffentlicht und damit gewürdigt werden sollen. Diese findet ihr auf unserem YouTube-Kanal pack’s an. Die ersten Unternehmen haben bereits nach einem neuen Wettbewerb gefragt. Dieser wird bereits 2024 stattfinden – alle Infos unter: https://contest.karriere-papier-verpackung.de/

Junge Verpackungskünstler

Junge Verpackungskünstler

Beitrag vom 6. Juli 2023

Junge Verpackungskünstler – Packmitteltechnologen zeigen, wie vielfältig ihr Beruf sein kann Nach der Preisverleihung stehen die jungen Leute bei John Koch Schlange: Sie interessieren sich für seine Lampe, mit der er gerade den Publikumspreis gewonnen hat – bei der Projektmesse mit Abschlussarbeiten des aktuellen Packmitteltechnologen-Jahrgangs. John Koch (Mitte) erhielt den ersten Preis für eine Lichtsäule, um die sich bunte LED-Leuchten schlängeln. Dem gerundeten Pappkörper hat er zusätzlich gelochte Pappe übergestülpt. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/verpackungskuenstler2.jpg]John Koch (Mitte) erhielt den ersten Preis für eine Lichtsäule, um die sich bunte LED-Leuchten schlängeln. Dem gerundeten Pappkörper hat er zusätzlich gelochte Pappe übergestülpt. Wie die anderen Abschlussschüler hat Koch hier, in der Aula der Staatlichen Berufsschule Lindau, seine Projektarbeit vorgestellt: einen Lampenschirm besonderer Art. Koch hat ihn aus Materialien gebaut, mit denen er in seinem Ausbildungsbetrieb, Abel Wellpappe in Westheim, zu tun hat. Herausgekommen ist eine LED-Lichtsäule, die mächtig Eindruck macht. Die Plätze zwei und drei sichern sich Jonas Kiosses aus der Firma Mössmer in Tettnang mit einem speziellen Aufbewahrungskoffer und Robert Lider von Paul & Co in Wildflecken, der ein Spiel aus Papphülsen gebaut hat. Der Zweitplatzierte, Jonas Kiosses hat einen Aufbewahrungskoffer für ein Elektrotechnik-Experimentier-Set entworfen. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/verpackungskuenstler1.jpg]Der Zweitplatzierte, Jonas Kiosses hat einen Aufbewahrungskoffer für ein Elektrotechnik-Experimentier-Set entworfen. Junge Verpackungskünstler – Die jungen Fachkräfte müssen sich mit Werkstoffen bestens auskennen Diese und die anderen Abschlussarbeiten führen schnell vor Augen, wie vielfältig und abwechslungsreich der Beruf des Packmitteltechnologen ist. Die Auszubildenden durchlaufen in ihren Betrieben verschiedene Abteilungen, sie müssen kreativ sein und sich mit den verschiedenen Werkstoffen bestens auskennen. Es gilt unter anderem, Verpackungen am Computer zu konstruieren, Werkzeuge für die Produktion herzustellen, Maschinen zu bedienen und nicht zuletzt auch Kundengespräche zu führen. Was man sich dabei klarmachen muss: „Unsere Branche hält den gesamten Wirtschaftskreislauf am Leben! Ohne Verpackung kriegt man nicht einmal einen Bleistift zum Kunden“, sagt Dr. Thorsten Arl. Er ist Hauptgeschäftsführer des bayerischen Branchenverbands VBPV, der jeweils die fünf Erstplatzierten der Projektmesse auszeichnet. Dass vielen Betrieben der Nachwuchs fehlt, spiegelt sich auch an der Berufsschule in Lindau wider: Wo früher über die drei Ausbildungsjahre hinweg rund 300 junge Menschen lernten, sind es derzeit nur noch 200. „Wir müssen den Beruf noch stärker bewerben“, folgert Arl, „nur wenige kennen ihn und wissen, was da alles drinsteckt.“ Gedränge an den 56 Ständen: Zu jedem Prototyp gab es eine detaillierte Beschreibung. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/verpackungskuenstler4.jpg]Gedränge an den 56 Ständen: Zu jedem Prototyp gab es eine detaillierte Beschreibung. Junge Verpackungskünstler – Gute Chancen für Einsteiger aus anderen Branchen Im Gespräch mit den jungen Leuten in Lindau hört man daher immer wieder Aussagen wie: „Ich wusste anfangs nicht, dass es diesen Beruf gibt“ – oder: „Wenn ich meinen Freunden erzähle, was ich mache, dann haben sie keine Ahnung, was das ist.“ Robert Lider schaffte es mit einem Teamspiel aus Pappe auf den dritten Platz. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/verpackungskuenstler3.jpg]Robert Lider schaffte es mit einem Teamspiel aus Pappe auf den dritten Platz. Die Branche bietet entsprechend gute Chancen für Quereinsteiger. Wie Arnold Rotenberger von Kolb Wellpappe in Memmingen, der im zweiten Ausbildungsjahr ist und sich auf der Messe umguckt. Während Corona flüchtete er aus seinem Job in der Gastronomie. „Das war das Beste, was mir passieren konnte“, sagt er zu aktiv. „Ich habe jetzt eine tolle, vielseitige Arbeit.“ Zurück zu John Koch: Er wirbt munter für seine Lampe. Erzählt, dass er vielleicht die Chance hat, einige Exemplare zu produzieren. „Potenzial für ein Geschäftsmodell haben sicher einige der Ausstellungsstücke hier“, urteilt Berufsschullehrer Johannes Wörtz. Die 56 Prototypen verbleiben nun noch für zwei Jahre als Ausstellungsstücke an der Schule. Junge Verpackungskünstler – ein Artikel von Christian Schreiber. Erschienen am 17. Juni 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/STEFAN PUCHNER (4)

Fühlt sich wohl in diesem
Familienbetrieb: Der Produktionsmitarbeiter
Vito Afuso,
hier an einer Druckmaschine.

Spaß an der Arbeit

Beitrag vom 7. Juni 2023

Spaß an der Arbeit – Beim Familienunternehmen Bromberger Packungen sorgt auch das gute Betriebsklima für Spitzenqualität Spaß an der Arbeit? Doch, den hat man hier ganz offensichtlich! aktiv ist erstmals zu Gast in der Firma Bromberger Packungen, einem Verpackungsspezialisten in Donaueschingen. Knapp 100 Beschäftigte stellen hier innovative Verpackungslösungen, Displays und Werbemedien her, in einer großen Vielfalt. Fühlt sich wohl in diesem Familienbetrieb: Der Produktionsmitarbeiter Vito Afuso, hier an einer Druckmaschine. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/bromberger1.jpg]Fühlt sich wohl in diesem Familienbetrieb: Der Produktionsmitarbeiter Vito Afuso, hier an einer Druckmaschine. „Bei uns stimmt einfach die Atmosphäre, es ist eine schöne Arbeit, und wir sind wie eine große Familie.“ So sagt es Vito Afuso, der vor einem Jahr als Druckerhelfer bei dem Mittelständler angefangen hat. Kollege Nicolas Held stimmt zu: „Man kommt hier einfach gerne zur Arbeit, man kann an tollen Maschinen arbeiten und hat einen Chef, mit dem man reden kann.“ Spaß an der Arbeit – Moderne Technik für beeindruckende Glanzeffekte Held hat bei Bromberger Medientechnologe Druck gelernt und ist nun seit gut sechs Jahren im Betrieb. Aktuell betreut er unter anderem eine neue Heidelberger Speedmaster-Druckmaschine mit sechs Farb- und zwei Lackwerken. In diese Anlage und die dafür notwendigen Umbauten hat das Familienunternehmen rund 4 Millionen Euro investiert. „Das ist Technik vom Feinsten“, sagt Held stolz, „mit der wir für beeindruckende Matt- oder auch Glanzeffekte auf den Verpackungen sorgen können.“ Investiert wird hier regelmäßig, im Schnitt im siebenstelligen Bereich pro Jahr, wie Firmenchef Christof Bromberger erklärt. Aber mindestens genauso wichtig wie moderne Technik sind ihm die Menschen, also ein respektvoller Umgang mit der Belegschaft. „Das ist das A und O“, sagt der Unternehmer. „Wenn die Menschen gerne zur Arbeit kommen und sich hier wohlfühlen, sind Qualität und Output leichter zu erreichen. Das haben mir mein Vater und mein Großvater mit auf den Weg gegeben.“ Spaß an der Arbeit – Nähe zum Kunden, Flexibilität, Tempo Bromberger ist daher sehr viel im Betrieb unterwegs, nimmt sich gerne Zeit für Gespräche. Und er sorgt nicht nur mit guter Bezahlung oder unterschiedlichen Betriebsfesten für das Wirgefühl im Betrieb. Sondern zum Beispiel auch mit ungewöhnlichen Investitionen: So läuft man hier überall auf in hellem Gelb angelegten Fußböden. „Gelb macht viel eher gute Laune als dieses schreckliche ,Grau in Grau‘, das es in vielen Betrieben gibt“, erklärt er. „Natürlich leben wir hier nicht auf einer Insel der Glückseligkeit, es gibt auch mal Probleme. Aber die gehen wir dann offen an, um für alle eine gute Lösung zu finden.“ Gute Laune beim Einrichten eines Stanzwerkzeugs: Maschinenführer Nicolas Jordan (links) im Gespräch mit Firmenchef Christof Bromberger. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/bromberger3.jpg]Gute Laune beim Einrichten eines Stanzwerkzeugs: Maschinenführer Nicolas Jordan (links) im Gespräch mit Firmenchef Christof Bromberger. Der Firmenchef ist selbst Druck- und Medieningenieur, er arbeitete nach seinem Studium zunächst in verschiedenen Großunternehmen. Erst danach stieg er in die 1904 vom Urgroßvater gegründete Firma ein. Bromberger spricht also aus Erfahrung, wenn er sagt: „Im Gegensatz zu Konzernen können wir mit Nähe, Schnelligkeit und Flexibilität punkten. Auch das funktioniert nur mit einer zufriedenen Belegschaft.“ Spaß an der Arbeit – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erschienen am 20. Mai 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/GERD SCHEFFLER (3)

Die Superkleber

Die Superkleber

Beitrag vom 19. April 2023

DIE SUPERKLEBER – DER PACKMITTEL-SPEZIALIST GEBRÜDER SEIDEL SICHERT PAKETE ODER PAPIERSÄCKE MIT BESCHICHTETEN, KASCHIERTEN UND GUMMIERTEN PAPIEREN Rund vier Milliarden Pakete wurden hierzulande laut Bundesverband Paket und Expresslogistik im Jahr 2022 verschickt. Dafür, dass sie gut verschlossen und sicher ankommen, sorgen unter anderem die Klebebänder und Tapestreifen von Gebrüder Seidel aus dem hessischen Pfungstadt. 1907 gegründet, ist das Familienunternehmen heute ein gefragter Spezialist für Hotmelt-Tapestreifen, kaschierte Spezialpapiere und Verschlussstreifen auf Kraftpapierbasis. „Mit unserer Nass- oder Hotmelt-Beschichtung sind sie sehr vielseitig einsetzbar, nicht nur in der Wellpappindustrie“, sagt Geschäftsführer Christian Seidel. Er leitet die Firma mit aktuell zehn Beschäftigten in der fünften Unternehmergeneration. DIE SUPERKLEBER – DIE KLEBESTREIFEN GIBT ES IN VIELEN VARIANTEN – ETWA EXTRABREIT, VERSTÄRKT ODER BEDRUCKT Seidel ist ausgebildeter Packmitteltechnologe und war Ausbilder bei der Bundeswehr, ehe er 2005 ins Unternehmen kam. „Das geplante BWL-Studium musste ausfallen, da mein Vater krank wurde. Also habe ich im laufenden Betrieb weitergelernt“, erinnert er sich. Unternehmer Christian Seidel: Er ist gelernter Packmitteltechnologe. Hier zeigt er verstärkte Nassklebebänder. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/superkleber2.jpg]Unternehmer Christian Seidel: Er ist gelernter Packmitteltechnologe. Hier zeigt er verstärkte Nassklebebänder. Seine Belegschaft kennt ihn denn auch als Chef zum Anfassen, meist ist Seidel in Jeans und Pulli unterwegs. „Er weiß genau, was wir hier machen, wie die Maschinen funktionieren – und er verlangt von keinem, was er selbst nicht auch könnte“, erklärt Georg Stamp. Der Maschinenführer, seit 32 Jahren im Betrieb, betreut unter anderem eine Kaschiermaschine, in der der Klebstoff auf die Papierbahnen aufgebracht wird. Es geht hier weniger um Massenware als um Spezialitäten. So gibt es die Klebestreifen von schmal bis extrabreit, in Rollen mit bis zu 3.000 Meter Länge, mit Spezialfasern verstärkt oder mit Logo bedruckt. Spezielle Technik: Maschinenführer Georg Stamp bedient die Anlage fürs Schmelzen des Granulats, das als heißsiegelfähiger Kleber auf Papierbahnen aufgebracht wird. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/superkleber3.jpg]Spezielle Technik: Maschinenführer Georg Stamp bedient die Anlage fürs Schmelzen des Granulats, das als heißsiegelfähiger Kleber auf Papierbahnen aufgebracht wird. Auch beim Verschließen von Tüten oder Papiersäcken sind solche Klebebänder dabei. Zunehmend sind sie auch in anderen Branchen gefragt: etwa, um Heizungsrohre mit Spezialbändern isolierend zu umhüllen. DIE SUPERKLEBER – 6.000.000 QUADRATMETER SIND IM JAHR 2022 PRODUZIERT WORDEN Um effizienter produzieren zu können, fiel 2017 eine wichtige unternehmerische Entscheidung: Die alte Fabrik verkaufen – und neu bauen! Rund 4,5 Millionen Euro wurden investiert und unter anderem auch eine neue Produktionsmaschine angeschafft. Bis dann tatsächlich alles fertig war, gab es aber reichlich Verzögerungen und auch Kostensteigerungen. Der Chef ist daher froh, dass nun alles geschafft ist. „Obwohl die Fläche selbst jetzt kleiner ist als zuvor, haben wir mehr Platz, weil wir diese Fläche viel effizienter nutzen können.“ Das Jahr 2023 dürfte nach Seidels Einschätzung noch einmal schwierig werden: „Der Konsum geht zurück, also sind auch bei uns die Bestellungen verhaltener. Aber in den mehr als 100 Jahren unserer Firmengeschichte haben wir schon viele Krisen gemeistert.“ Möglichmacher – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erscheint am 22. April 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/GERD SCHEFFLER (3)

Möglichmacher

Möglichmacher

Beitrag vom 27. März 2023

MÖGLICHMACHER – PROGRESS PACKAGING BIETET EINE VIELZAHL INDIVIDUELLER UND OFT AUSGEFALLENER LÖSUNGEN Clevere Lösungen für Verpackungen – die bietet Progress Packaging zuhauf. Also zeigt Firmenchef Werner Fink beim aktiv-Besuch in Regensburg gerne viele Beispiele. Darunter etwa ein Versandkarton für die Mailingaktionen des Bundesliga-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg: Der Karton bildet nach dem Auspacken das heimische Fußballstadion ab! Oder eine Sammelbox für alle Eintrittstickets der neuen Saison, die so an die Fans verschickt wird. Sammelfolder: Hier lassen sich die Eintrittskarten für alle Saisonspiele des Fußballvereins SSV Jahn Regensburg einsortieren. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/progress-packaging-1.jpg]Sammelfolder: Hier lassen sich die Eintrittskarten für alle Saisonspiele des Fußballvereins SSV Jahn Regensburg einsortieren. Daneben gibt es natürlich auch etliche Standardprodukte, die über diverse Vertriebsbüros sowie den eigenen Online-Shop verkauft und bei Bedarf nach Kundenwunsch modifiziert werden. Eine Spezialität dabei: Versandverpackungen mit Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden. Die gibt es von der kleinen Versandtasche über den extrastabilen Weinkarton mit integrierter Innenverpackung bis zur viereckigen Longbox. In der können etwa Pläne oder sogar über zwei Meter lange Waren wie Rohre oder Schienen verschickt werden. Und der Kunde kann wählen, ob er seine Ware durch Folien oder spezielle Kreppbänder im Paket fixieren oder lieber mit Füllmaterial aus Papier umhüllen will. „Wir machen so eine ganze Menge möglich“, sagt Fink. Er ist seit 1994 in der Branche aktiv. Auf Basis seiner Erfahrungen hat er 2008 Progress Packaging gegründet. Inzwischen zählt der Betrieb knapp 60 Beschäftigte und viele Patente zeugen von der Innovationskraft des Unternehmens. Zum Angebot gehören mittlerweile über 450 verschiedene Standardprodukte, die teilweise in Kooperation mit Partnerunternehmen entwickelt und produziert werden. Qualitätsprüfung: Produktionsleiter Thomas Zavaczki (links) und Mitarbeiter Koffi Akue begutachten Verpackungen mit Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden. [https://karriere-papier-verpackung.de/wordpress/wp-content/uploads/progress-packaging-3.jpg]Qualitätsprüfung: Produktionsleiter Herr Z. (links) und Mitarbeiter Koffi Akue begutachten Verpackungen mit Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden. Regelmäßig kommen neue Verpackungen hinzu. „Die Ideen gehen mir nicht aus“, sagt der Unternehmer, „der Markt zeigt, was gebraucht wird. Man muss eben genau hinschauen und dann das Notwendige verwirklichen.“ Manche Idee geht auch über die reine Verpackung hinaus: So bietet Progress Packaging eine Maschine an, die beim Kunden vor Ort aus jeweils zehn Liter Papier 400 Liter Füllstoff produzieren kann. MÖGLICHMACHER – DER „ERLEDIGT“-HAKEN WIRD HIER NUR NOCH DIGITAL GESETZT Da Fink seit der Gründung konsequent in die Digitalisierung des Unternehmens investiert hat, kann er jederzeit alle Abläufe am Bildschirm einsehen. Zudem hat er ein besonderes Portal entwickelt: Mit ihm können die Kunden selbstständig Preise und Frachtkosten für die gewünschten Produkte ermitteln. Sie bekommen sogar Auskunft über aktuelle Lagerbestände, können sich Lieferscheine herunterladen und den Auftragsstatus einsehen. Dann fehlt nur noch der grüne „Erledigt“-Haken – den man hier längst digital setzt. Das Angebot der Regensburger kommt am Markt gut an. Fink ist daher vor der Zukunft nicht bange: „Genau durchdachte Verpackungen, wie wir sie anbieten, werden immer gebraucht.“ Um weiter wachsen zu können und mehr Platz zu haben für Produktion und Verwaltung, sollen schon bald die Bauarbeiten für einen Neubau beginnen. Möglichmacher – ein Artikel von Maja Becker-Mohr. Erschienen am 25. März 2023 in der Wirtschaftszeitung aktiv FOTOS: AKTIV/ARMIN WEIGEL (3)

Die Maschinen und Anlagenführer Ausbildung

Die Maschinen und Anlagenführer Ausbildung

Beitrag vom 3. März 2023

Die Maschinen und Anlagenführer Ausbildung ist eine zweijährige duale Ausbildung, die sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. In der Berufsschule lernen die Auszubildenden die theoretischen Grundlagen der Maschinen- und Anlagenführung, während sie im Betrieb praktische Erfahrungen sammeln und die gelernten Inhalte anwenden können. In der Verpackungsindustrie ist die Maschinenführer Ausbildung spezialisiert auf die Druckweiter- und Papierverarbeitung. Das bedeutet, dass man danach nicht einfach in jeder beliebigen Branche Maschinen bedienen kann, sondern nur in dieser. Dies ist auch bei den anderen Spezialisierungen des Berufs der Fall. DIE VORAUSSETZUNGEN Wenn du gerne in einem kuscheligen Büro sitzt oder Maschinenlärm verabscheust, bist du hier falsch. Für den Beruf geeignet bist du hingegen, wenn du… * gerne mit großen Maschinen arbeiten möchtest. * handwerklich geschickt bist. * technisches Verständnis mitbringst. * einen Haupt- oder Realabschluss hast. * gründlich und konzentriert arbeitest. * zupacken kannst und keine Angst davor hast, dir auch mal die Hände schmutzig zu machen. DIE AUFGABEN Maschinen- und Anlagenführer übernehmen die Verantwortung für die Bedienung, Überwachung und Wartung von Maschinen und Anlagen, teilweise auch für mehrere parallel. Sie stellen sicher, dass diese ordnungsgemäß funktionieren und leistungsfähig bleiben. Im Einzelnen richten sie die Fertigungsmaschinen in der Druckweiter- und Papierverarbeitung ein, nehmen sie in Betrieb, bedienen sie während der Produktion, rüsten sie für neue Aufträge um und sorgen für ihre Instandhaltung. Ohne sie läuft nichts! Eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer bietet somit die Möglichkeit, eine verantwortungsvolle Tätigkeit in der Industrie auszuüben. DIE ALTERNATIVE Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer bzw. zur Maschinen- und Anlagenführerin dauert – anders als bei vielen anderen Ausbildungsberufen – nur zwei Jahre. Das hat einerseits den Vorteil, dass man schneller ausgelernt hat und im Beruf arbeiten kann. Andererseits aber den Nachteil, dass die Karrieremöglichkeiten danach beschränkt sind. Anders ist dies beim Packmitteltechnologen: Dieser dauert ein Jahr länger und bietet die Möglichkeit, den Meister, Techniker oder ein Studium anzuhängen. Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind mit der Maschine und Anlagenführer Ausbildung identisch, d.h. man hängt nur ein drittes Jahr Ausbildung dran und hat danach deutlich mehr Möglichkeiten. Auch der Verdienst ist besser, weil der Beruf stark nachgefragt wird. Du willst noch mehr über die Maschinen Anlagenführer Ausbildung erfahren? Hier gibt es mehr Infos.

<strong>Die Ausbildung zum Mediengestalter</strong>

Die Ausbildung zum Mediengestalter

Beitrag vom 27. Februar 2023

Die Mediengestalter Ausbildung dauert drei Jahre und ist eine duale Ausbildung, die sowohl in einem Betrieb als auch in einer Berufsschule absolviert wird. In der Berufsschule lernen die Auszubildenden die theoretischen Grundlagen der Gestaltung, während sie im Betrieb praktische Erfahrungen sammeln und die gelernten Inhalte anwenden können. Die Voraussetzungen In diesem Beruf benötigst du Sitzfleisch, denn du arbeitest die meiste Zeit am Computer. Mittlerweile ermöglichen auch viele Unternehmen ihren Angestellten zeitweise Home Office, sodass dein Arbeitsort wechseln kann. In einem Produktionsbetrieb ist jedoch die schnelle Reaktion auf die Anforderungen der Produktion wichtig, sodass auch die Arbeit im Büro nach wie vor Standard ist. Häufig werden die Entwürfe der Kunden an die Produktion im Haus angepasst, sodass ihr euch gut mit Kunden und der Produktion in eurem Haus abstimmen können müsst. Du bist für den Beruf geeignet, wenn: * du gestalterisches Talent besitzt, kreativ bist und gut Konzepte erstellen kannst. * du stressresistent bist und unter Zeitdruck arbeiten kannst. Auch gutes Organisationsvermögen ist nötig. * du dich mit den Kunden über die Ergebnisse deiner Arbeit freuen kannst, aber auch die Entwürfe des Kunden für die Produktion berücksichtigst. * du gerne im Team arbeitest und kommunikativ bist. * die Arbeit am Computer dir Spaß macht und du Interesse an Technik mitbringst. * du gerne und gut Texte schreiben kannst und sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift hast. Auch gute Englischkenntnisse sind gefragt. * du einen guten Hauptschulabschluss oder einen Realschulabschluss hast. Die Aufgaben Mediengestalterinnen und Mediengestalter sind in vielen Bereichen tätig und können beispielsweise in Werbeagenturen, Druckereien oder in der Medienbranche arbeiten. Wie der Name schon sagt, gestalten sie Printmedien wie Flyer, Plakate oder Broschüren, aber auch digitale Medien wie Websites oder Animationen. Im Einzelnen: * gestaltest du Werbe- und Informationsmaterialien am Computer. * bereitest du Daten für die Weiterverarbeitung vor. * berätst du den Kunden mit kreativen Vorschlägen zur Gestaltung von Verpackungsmitteln. * erstellst du Marketingkonzepte für verschiedene Medien. * pflegst du den Kontakt zu Werbeagenturen. Die Ausbildung zum Mediengestalter ist sehr beliebt, da man mit einer Mediengestalter Ausbildung in vielen Branchen arbeiten kann. Außerdem mögen viele Menschen die Arbeit am Computer und möchten kreativ arbeiten. Die Alternative Der Gestalter für immersive Medien ist ein Ausbildungsberuf in Entwicklung. Er wird voraussichtlich ab August 2023 ausgebildet und stellt eine gute Alternative zum Mediengestalter dar: In der dreijährigen Ausbildung lernt man, wie man Augmented-, Virtual- und Mixed-Reality Medien gestaltet. Der Beruf wird bei Werbeagenturen, Film- und TV-Produktionsbetrieben, Innovations- und Marketingabteilungen von Unternehmen sowie IT- und Entwicklungsabteilungen in Produktionsbetrieben angesiedelt sein. Du willst noch mehr über den Beruf Mediengestalterin / Mediengestalter und Weiterbildungsmöglichkeiten erfahren? Hier gibt es mehr Infos.

Die Ausbildung zur Industriekauffrau und zum Industriekaufmann

Die Ausbildung zur Industriekauffrau und zum Industriekaufmann

Beitrag vom 23. Februar 2023

Die Ausbildung zur Industriekauffrau oder zum Industriekaufmann dauert im Normalfall drei Jahre und ist eine duale Ausbildung, d.h. sie findet sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Bei sehr guten Leistungen oder bestehender Qualifikation wie einem Studium o.ä. kann die Ausbildung auch auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. DIE VORAUSSETZUNGEN Für die Ausbildung geeignet bist du, wenn du einen mindestens guten Realschulabschluss oder (Fach-)-Hochschulreife besitzt. Mehrjährige Berufserfahrung in dem Bereich wird ebenfalls anerkannt. Außerdem brauchst du: * Organisationstalent * Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit * Zahlenverständnis * gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit * korrekte Rechtschreibung * Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Englisch) * Teamfähigkeit. In der Berufsschule lernen die Auszubildenden die theoretischen Grundlagen, während sie im Betrieb praktische Erfahrungen sammeln und die gelernten Inhalte anwenden können. Dieses Prinzip wird als Duales System bezeichnet und hat in diesem Fall nichts mit Recycling zu tun 😉 DIE AUFGABEN Die Industriekaufleute sind in vielen Bereichen der Industrie tätig und übernehmen vielfältige Aufgaben in den Bereichen Betriebswirtschaft, Marketing, Personal und Einkauf. Sie arbeiten im Büro und kümmern sich um die Sachbearbeitung in der Verwaltung. Im Einzelnen: * verwalten und steuern sie betriebswirtschaftliche Abläufe wie das Rechnungs- und Finanzwesen und prüfen Rechnungen. * vergleichen Angebote, verhandeln mit Lieferanten und Kunden und betreuen die Warenannahme und Lagerung. * erarbeiten Marketingkonzepte und setzen sie um. * suchen Personal aus, betreuen es und teilen es ein. * kümmern sich ggf. um die Termine der Belegschaft. Die Ausbildung zum Industriekaufmann ist eine der beliebtesten Ausbildungen in Deutschland, weil sie abwechslungsreich ist und man mit der Ausbildung in vielen verschiedenen Branchen arbeiten kann. Die Ausbildung zum Kaufmann hat eine lange Tradition, wurde jedoch ständig modernisiert. DIE ALTERNATIVE Vor ein paar Jahren kam eine spezialisierte Form der Ausbildung auf den Markt, nämlich die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Im Unterschied zum Industriekaufmann bereitet die Ausbildung weniger auf buchhalterische Aufgaben vor, sondern setzt den Fokus eher auf organisatorische Aufgaben. Du willst noch mehr über den Beruf Industriekauffrau / Industriekaufmann erfahren? Hier gibt es mehr Infos.

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